Start-ups: Hervorragende Zeiten für neue Innovationstreiber von Morgen

2017 war für die deutsche Start-up-Szene ein außerordentlich gutes Jahr. Mehr als 500 Start-ups erhielten in den Finanzierungsrunden 4,3 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr.1 In deutsche Start-ups wird gerne investiert. Im ersten Quartal 2018 sammelten europäische Start-ups 4,4 Milliarden Euro ein. Mehr als 25 Prozent gingen davon an Start-ups in Deutschland.²

Start-ups sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Marktes geworden und den Kinderschuhen entwachsen. Die vielen kleinen und zumeist höchst spezialisierten Unternehmen optimieren bestehende Technologien und fordern mit neuen Geschäftsmodellen etablierte Großunternehmen in kürzester Zeit am Markt heraus. Darauf müssen sich die am Markt agierenden Unternehmen einstellen und die neuen Wettbewerber von Morgen kontinuierlich beobachten. Um diese neuen Innovationstreiber frühzeitig aufzuspüren, hat sich SVP intensiv mit der Start-up-Szene und den Möglichkeiten, weltweit neue und bestehende Start-ups zu entdecken, beschäftigt. Es konnten fast 30 Start-up-Datenbanken und Verzeichnisse weltweit identifiziert werden, die das Recherchieren von Start-ups und neuen Technologien ermöglichen. Mehrheitlich befinden sich die Datenbankanbieter in den USA. In der Regel wird jedoch eine weltweite Suche angeboten. Die Unterschiede liegen im Detail, nämlich in der Zahl der gelisteten Start-ups und in der Detailtiefe der jeweils verfügbaren Informationen.

Gerade kostenlose Start-up-Datenbanken und Verzeichnisse haben häufig den Nachteil, dass die zur Verfügung gestellten Informationen nicht verifiziert sind und entsprechend unzuverlässig sein können. Ein Vorteil ist jedoch die Aktualität der kostenlosen Datenbanken bzw. Verzeichnisse, denn die neuen Informationen werden sofort aufgenommen, während kostenpflichtige Datenbanken die Informationen erst prüfen und damit Zeit brauchen, bis sie veröffentlichen.

Zuletzt bedienen kostenpflichtige Start-up-Datenbanken in der Regel insbesondere Venture Capital-Themen, d. h., sie hinterlegen Informationen über die Start-ups, die für ein Technologiescouting oder für das Erkennen von Trends wenig bis gar nicht relevant sind, jedoch für Investoren. De facto gibt es nicht die eine Datenbank, um Start-ups zu identifizieren, Technologiescouting durchzuführen oder Trends zu erkennen. Je nach Aufgabenstellung ist eine andere Start-up-Datenbank relevant, eventuell reicht auch ein Start-up-Verzeichnis oder eine Kombination der Ergebnisse aus mehreren Start-Up-Datenbanken ist gefordert.

Und ‚das Finden‘ dieser Start-ups ist sowohl für den Mittelstand wie auch für große Konzerne enorm wichtig, denn sie sind Treiber für das ‚Morgen‘ und Ideengeber für die Digitalisierung.

Was zeichnet Start-ups aus?

Als Start-up gilt eine Organisation, wenn Sie folgende drei Charakteristika aufweist: Sie ist jünger als fünf Jahre [#Alter], innerhalb kürzester Zeit ist großes Wachstum möglich [#Skalierbarkeit] und das Geschäftsmodell ist von einer Innovation getrieben, die oft im Technologie- bzw. Digitalbereich auftritt [#Innovation]. Sind Start-ups erfolgreich, sammeln sie in der Regel viel Investorengeld ein und wandeln sich zu einem Einhorn. Einhörner sind junge Unternehmen, die noch nicht an der Börse gelistet sind, deren Wert aber aufgrund von Investorenbeteiligungen jeweils mehr als eine Milliarde erreichen kann. Das aktuell wohl bekannteste und auch wertvollste Einhorn ist der amerikanische Mitfahrvermittler Uber.

Wir alle wissen, Start-ups und ihre Technologien sind sowohl eine Verheißung als auch schnell eine Gefahr für das eigene Geschäftsmodell. Umso wichtiger ist es, neu aufkommende Start-ups und deren technologische Entwicklungen im Blick zu behalten, denn das ein oder andere wird nicht nur Ideengeber, sondern auch Wettbewerber von morgen sein.

Start-up-Analysen ermöglichen es, neue Technologien im Rahmen eines Technologiescouting zu identifizieren, potentielle disruptive Technologien oder Trends zu entdecken und spannende Start-up-Unternehmen zu finden, an denen sich Unternehmen konkret beteiligen können.

SVP ist Partner von Unternehmen beim Technologiescouting und beim Identifizieren von Start-ups, denn

  • aufgrund unserer Unternehmensgröße haben wir Kompetenz in fast einem Dutzend Branchen, verstehen deren Sprache und erkennen dort mögliche Trends im Vorfeld.
  • unsere Erfahrung im Desk Research und bei Quellen- und Datenbankangeboten ermöglicht uns, für Sie weltweit neue Start-up-Gründungen zu suchen und regelmäßig zu monitoren.
  • wir können für Sie mögliche Partner in der Start-up-Branche finden und empfehlen, welches Start-up eher ein Konkurrent als ein Komplize sein wird.
  • wir können eine erste Beurteilung der Start-up-Gründung bis hin zu einem ersten direkten Kontakt vornehmen.

SVP ist Ihr Partner im Bereich Technologiescouting und Start-up-Analyse.