Wichtige Signale für den Umweltschutz

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Wenige Wochen vor der im November stattfindenden UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow (UK) hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf mit 43 von 47 Stimmen eine Resolution zum Recht auf ein Leben in einer sauberen und gesunden Umwelt angenommen. Zwar sind solche Resolutionen rechtlich nicht bindend, gelten aber als moralisch wichtige Standards. Sie könnten zu strengeren Umweltgesetzen führen.

Im Kampf gegen Falschinformationen im Internet und im Zusammenhang mit eigenen Bemühungen, nachhaltiger zu werden und einen Beitrag zum Kampf gegen die Erderwärmung zu leisten, ließen die zum Alphabet-Konzern gehörenden Unternehmen Google und Youtube verlautbaren, dass sie zukünftig Leugner des Klimawandels von Werbeeinnahmen ausschließen wollen. Rund um Inhalte, die „dem fundierten Konsens rund um die Existenz und die Gründe des Klimawandels widersprechen“, dürften keine Werbeanzeigen mehr geschaltet werden, teilte der Google-Konzern mit.

Die neue Regelung richte sich u. a. gegen Behauptungen, bei Angaben zum Klimawandel handele es sich um Betrug, sowie gegen die Leugnung der Erderwärmung und des Anteils der Menschheit an dieser Entwicklung. Die Entscheidung von Google ist eine sehr wichtige, ist das Unternehmen doch die Nummer eins bei Werbung im Internet.

Werden andere Online-Dienste es Google und Youtube gleichtun?

Autorin: Thip Pruckner, Market Intelligence Expert, SVP Deutschland AG
Quellen: aerzteblatt.de 11.10.2021; aerzteblatt.de 08.10.2021