Trendthema

Transformation der Chemieindustrie hin zur Klimaneutralität

Über die letzten Monate hinweg haben wir Sie auf eine informative Reise durch die Chemieindustrie mitgenommen. Es wurde offensichtlich, dass die Transformation der chemischen Industrie hin zur Klimaneutralität ohne Alternative ist. Die Schlüsselindustrie steht jedoch vor gewaltigen Herausforderungen. Sechs wichtige Handlungsfelder wurden definiert. Wie lautet unser Fazit?

Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen – ein Weg mit Herausforderungen

CCUS ist ein Verfahren zur Abscheidung von CO₂ und dessen Transport zu einer Anlage, wo es entweder für andere Zwecke verwendet oder in geologischen Formationen gespeichert wird. Das Hauptziel von CCUS ist es, die Emission großer Mengen von Kohlendioxid in die Atmosphäre zu verhindern und gleichzeitig biogenes CO₂ zu einer wertvollen, umweltfreundlichen Ressource zu machen.

Erneuerbare Energien – Voraussetzung für den Übergang zur Klimaneutralität der Chemischen Industrie

Laut dem Positionspapier der CEFIC (European Chemical Industry Council) aus dem Mai 2023 lag der Stromverbrauch der chemischen Industrie in der EU 2020 bei 163 TWh. Sie ist somit der größte Stromverbraucher in Europa.

Nachhaltigkeit in der Welt der Medizintechnik

Nachhaltigkeit ist eine Denkweise, die Ökodesign-Prinzipien integriert, um Produkte mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck zu schaffen und letztlich einen gesünderen Planeten für das Leben auf der Erde zu gewährleisten. Um echte Nachhaltigkeit zu erreichen, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten.

Neue Prozesse und Technologien

Die Elektrifizierung von Prozessen und Technologien spielt eine entscheidende Rolle bei der Transformation der Chemieindustrie hin zu einer klimaneutralen Ausrichtung. Die deutsche Chemieindustrie wird gewaltige Mengen an zusätzlichem Strom benötigen. Der aktuelle Bedarf von rund 53 TWh wird sich auf 685 TWh vervielfachen. Dies verdeutlicht eindrucksvoll die enormen Dimensionen, die mit der Klimaneutralität der Chemieindustrie einhergehen.

Carbon Capture – Ansätze in der Betonindustrie

Die Kohlenstoffabscheidung ist entscheidend für eine klimaneutrale Zukunft. Allein die Zementproduktion ist für etwa 5 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz bei der Zementherstellung und die Regulierung von Kohlenstoffemissionen können der Branche ebenfalls Anreize zur Verringerung der CO2-Emissionen bieten.

CCUS – Carbon Capture, Utilisation and Storage

CCUS ist ein Verfahren zur Abscheidung von CO₂ und dessen Transport zu einer Anlage, wo es entweder für andere Zwecke verwendet oder in geologischen Formationen gespeichert wird. Das Hauptziel von CCUS ist es, die Emission großer Mengen von Kohlendioxid in die Atmosphäre zu verhindern und gleichzeitig biogenes CO₂ zu einer wertvollen, umweltfreundlichen Ressource zu machen.

Kreislaufwirtschaft im Gesundheitssektor

Der Gesundheitssektor ist für einen signifikanten Anteil an der deutschen Rohstoffbilanz verantwortlich. Das lineare Wirtschaftsmodell oder die „Wegwerfwirtschaft“ haben sich jedoch fest im Gesundheitssektor etabliert – gut sichtbar an der Allgegenwärtigkeit von Einmalprodukten.

Kreislaufwirtschaft

Um Ressourcen zu sparen, ist die Kreislaufwirtschaft alternativlos. Die zirkuläre Wirtschaft setzt Produkte voraus, die langlebig und leicht recycelbar sind. Und hier kommt der Chemieindustrie eine entscheidende Schlüsselrolle zu.

Auswirkungen der Wasserstoffentwicklungen auf den Maschinenbau

Klimaneutralität, Nachhaltigkeit und Energiewende – die Themen unserer Zeit - beflügeln weltweit die Wasserstoffstrategien und Investitionen von Regierungen und Unternehmen.